Start Die Schule Erlebnispädagogik
Erlebnispädagogik PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jörg Kaupp   
Mittwoch, 27. Oktober 2010 um 13:48 Uhr
Was ist Erlebnispädagogik?

Definition Werner Michl:

Erlebnispädagogik ist eine handlungsorientierte Methode und will durch exemplarische  Lernprozesse, in denen junge Menschen vor physische, psychische und soziale Herausforderungen gestellt werde, diese in ihrer Persönlichkeitsentwicklung fördern und sie dazu befähigen, ihre Lebenswelt verantwortlich zu gestalten (Werner Michl, Lehrgangs- / Kursunterlagen Kap Institut, Zusatzqualifikation EP, Einführungskurs, S 54).

 

Definition Jörg Kaupp:

Erlebnispädagogik ist eine Teildisziplin der Pädagogik, in der durch Erlebnisse pädagogische Ziele angestrebt werden. Die Erlebnisse können Naturerlebnisse, künstlich formulierte Aufgaben oder auch Ernstsituationen (nach Jörg Ziegenspeck, Lehrgangs- / Kursunterlagen Kap Institut, Zusatzqualifikation EP, Einführungskurs, S 54) aus verschiedenen Lebensbereichen sein. Die Ziele  können sowohl im individuellen als auch im sozialen Bereich liegen

Schaubild EP

 
Einbindung ins Schulkonzept

Erlebnispädagogik an der Alice-Salmon-Schule

An der ASS finden regelmäßig EP-Projekte statt, die im Rahmen des Schulalltages stattfinden. Wir haben die Möglichkeit, solche Unternehmungen in den Schulalltag einfließen zu lassen, da Veränderungen im Sozialverhalten der schulischen Entwicklung mindestens gleichgestellt sind. EP-Projekte werden des Öfteren am Schuljahresbeginn durchgeführt, um einen angenehmen Einstieg ins Schuljahr zu finden, den Klassenzusammenhalt zu stärken und zu fördern  oder auch andere pädagogische Ziele zu erreichen. Aber auch während des Schuljahres werden EP-Projekte in verschiedenen Formen angeboten: von Kurzprojekten, die stundenweise in den Unterricht einfließen über regelmäßig stattfindende Wahl-Projekte (Donnerstagnachmittag) bis hin zu Mehrtagesprojekten . Um die EP konzeptionell besser in das Schulkonzept und den Stundenplan zu verankern, ist seit ungefähr einem Jahr ein Kompetenzzirkel tätig, der sich alle 4-6 Wochen im Rahmen der Mittwochskonferenz trifft. In diesem Kompetenzzirkel sind 5 KollegInnen, die Themen wie Materialorganisation, das Vorstellen von EP-Übungen/Spielen und das konkrete Planen von Projekten behandeln.

 

Ziele

Wie in einer der o.g. Definitionen beschrieben, können die Ziele einerseits im individuellen liegen, andererseits aber auch im sozialen Bereich. Durch handlungsorientierte Methoden (Michl) sollen diese Ziele erreicht werden.

 

Ziele im individuellen Bereich:

 

· Stärkung des Selbstwertgefühls/Selbstvertrauen

· Naturerlebnisse erfahren und die positiven Erkenntnisse in sein Lebensfeld übertragen  

  (Hobby; Freizeit)

·  Persönlichkeitsentwicklung

·  Lernbereitschaft

·  Werthaltungen

·  Spass

 

Ziele im sozialen Bereich:

 

·  Soziale Kompetenz

·  Problemlösungsfähigkeit

·  Vertrauen

·  Kommunikationsfähigkeit

·  Teamfähigkeit

·  Kooperationsfähigkeit

 

Durch speziell angelegte und konzipierte Projekte können aber auch sehr spezifische Ziele beispielsweise aus der Berufsvorbereitung, der Familientherapie oder anderer Bereiche erreicht werden.

 

Berichte zu bisherigen und aktuellen Projekten
  • Dreitagesprojekt der Grundschulklassen "Heuchelberg" (2009/2010)
  • Kanufahren mit den 7. Klassen der Albrecht-Dürer-Schule (Juni 2010)
  • EP als Gemeinschaftsförderung in Klasse 3 (2009)
  • Wandern ohne Geld
  • Dreitagesprojekt mit Klasse 7a der Gerhard-Hauptmann-Schule (Oktober / November 2010)

 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, 06. Dezember 2010 um 09:52 Uhr
 


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